{"id":600,"date":"2016-11-18T05:41:27","date_gmt":"2016-11-18T03:41:27","guid":{"rendered":"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=600"},"modified":"2016-11-18T05:41:27","modified_gmt":"2016-11-18T03:41:27","slug":"im-nordosten-viel-neues","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=600","title":{"rendered":"Im Nordosten viel Neues"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00dcbernahme unseres Riesencampers in Cairns verlief problemlos. Gleich danach haben wir \u00ad\u2013 mit einem Einkaufsstopp im Woolworths \u2013 die kurze Reise nach Port Douglas (n\u00f6rdlich von Cairns) in Angriff genommen. Bereits nach kurzer Zeit merkten wir, dass dieses Riesending von Camper (7.70m lang und 3.5m hoch) doch ein wenig anders zu fahren ist als Frankie jr. Beim ersten Einparken auf einem normal grossen Parkplatz kamen wir ziemlich ins Schwitzen. Auf irgendeiner Seite ragte er einfach immer weit \u00fcber die Parkbegrenzung hinaus. Als wir dann auch noch auf einer sehr kurvigen K\u00fcstenstrasse landeten, auf der wir nur im Schneckentempo vorankamen, sich hinter uns die Autos stauten (mit \u00fcberholen war auf den meisten Abschnitten der engen Strasse nichts) und hinten im Wohnbereich das Geschirr und die Pfannen schepperten und klirrten wie wild, wollten wir am liebsten umkehren, den Camper zur\u00fcckbringen und gegen etwas Kleineres umtauschen. Davon hat unser Stolz uns aber abgehalten. Vielleicht w\u00fcrden wir uns nach ein paar Tagen ja an das neue Gef\u00e4hrt gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>In Port Douglas angekommen haben wir unseren Campingplatz rasch gefunden und erst mal alles ein wenig eingerichtet. In der Nacht haben wir dann feststellen m\u00fcssen, dass im Regenwald ein Klima herrscht, das Schlafen in einem Alkoven nicht zul\u00e4sst. Also haben wir mitten in der Nacht die Matratze usw. ins Heck gez\u00fcgelt, wo normalerweise der Tisch ist, den man aber nat\u00fcrlich zu einem Bett umbauen kann, da der Camper ja f\u00fcr 6 Personen ausgelegt w\u00e4re. Und so haben wir uns jetzt (nach 5 Tagen) ziemlich gut eingerichtet und f\u00fchlen uns je l\u00e4nger je wohler, mit \u00abMo\u00bb! \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Sooo\u2026 Port Douglas: Ein Juwel von einem St\u00e4dtchen! Man kann fast nicht anders, als sich dort wohl zu f\u00fchlen. Die ganze Stimmung, das gem\u00fctlich-h\u00e4usliche und die vielen kleinen Beizli und Pubs laden zum Bier und Essen ein. Auch der Strand ist nicht zu verachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101203.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101203.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101203.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101203.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101519.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101519.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101519.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_101519.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wurden wir von einem Quicksilver-Car direkt vom Campingplatz zum Hafen chauffiert und bestiegen unser Schiff. Die Poseidon brachte uns (12 Taucher und ca. 35 Schnorchler) zum Aussenriff des Great Barrier Reefs, wo wir drei Tauchg\u00e4nge machen durften. Wir haben lange hin und her \u00fcberlegt, ob wir uns so eine Massenveranstaltung wirklich antun wollen. Auf dem Schiff h\u00e4tten bis zu 90 Leute Platz, davor hat uns gegraut. Kreti und Pleti f\u00e4hrt raus ins Barrier Reef, Boote mit wenigen Leuten gibt es nicht. Doch gerade wir als leidenschaftliche Taucher konnten uns das Grosse Barriere Riff ja fast nicht entgehen lassen.<\/p>\n<p>Die Tauchg\u00e4nge im 27\u00b0C warmen Wasser waren es auch der Wert. Das Riff ist besser intakt als es in der \u00d6ffentlichkeit dargestellt wird. Von Korallenbleiche in dem Gebiet, in dem wir getaucht sind, keine Spur. Endlich haben wir nach Jahren des Tauchens auch Nemo gefunden! Ja, andere Anemonenfische haben wir nat\u00fcrlich schon oft gesehen, den falschen Clownfisch bisher aber noch nie. Auch den Filmcharakter Dory (Paletten-Doktorfisch) haben wir zum ersten Mal gesehen. Und nat\u00fcrlich noch ganz viele andere tolle Sachen \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2613.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2613.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2613.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2613.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2632.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2632.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2632.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_2632.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es wieder Richtung S\u00fcden. Unser n\u00e4chstes Ziel war ein weiteres Tauch-Highlight an der Ostk\u00fcste Australiens, die SS Yongala. Da die Strecke f\u00fcr einen Tag zu weit war, legten wir einen \u00dcberachtungsstopp im K\u00fcstenst\u00e4dtchen Cardwell ein.<\/p>\n<p>Mo hat nun mal nicht den besten Fahrkomfort und man kommt auch nicht so schnell vorw\u00e4rts wie mit Frankie jr., deshalb mussten wir unsere Strecken ein bisschen anpassen. 500 oder 600 km pro Tag liegen nicht mehr drin. Gut, an der Ostk\u00fcste m\u00fcssen auch nicht unbedingt so lange Strecken zur\u00fcckgelegt werden, denn der Osten ist sehr viel dichter besiedelt als der Westen oder das Zentrum, da kommt praktisch alle paar Kilometer wieder eine Ortschaft. Und wenn keine Ortschaft, dann doch wenigstens ein Verkaufsstand mit frischen Mangos, Avocados, Wassermelonen usw. Man kann die Bananen praktisch direkt vom Baum kaufen.<\/p>\n<p>Etwas zu sehen gibt es immer. Im Moment fahren wir durch die Gegend, wo Zuckerrohr angebaut wird. Regelm\u00e4ssig kreuzen wir die Gleise der kleinen Zuckerrohrbahnen oder sehen von weitem, wie die Waggons mit Zuckerrohr beladen werden. Mittagspause machen wir wann immer m\u00f6glich an einem sch\u00f6nen Ort. So sind wir schon an zwei wunderbare Badem\u00f6glichkeiten gelangt, die nicht weit vom Highway entfernt sind, und konnten uns im wunderbar klaren Wasser erfrischen und ein gem\u00fctliches Picknick zu uns nehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_124503.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_124503.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_124503.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_124503.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_125906.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_125906.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_125906.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_125906.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_121239.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_121239.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_121239.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_121239.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194312.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194312.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194312.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194312.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194553.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194553.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194553.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_194553.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_150206.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_150206.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_150206.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161114_150206.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>So gelangten wir schliesslich ins K\u00fcsten-Kleinstst\u00e4dtchen Alva Beach, vor dem die SS Yongala liegt. Die Yongala ist ein 107 Meter langes japanisches Dampfschiff, das 1911 in einem Zyklon vor der K\u00fcste von Ayr sank und alle 122 Menschen an Bord in den Tod riss. Das Wrack wurde erst 1958 entdeckt. Mittlerweile ist die Yongala so stark mit Korallen bewachsen, dass sie kaum von einem Riff zu unterscheiden ist. Taucherisch interessant ist der Tauchplatz, weil das Wrack in einem Gebiet liegt, das weit und breit keine Riffstruktur aufweist. Als einziger gesch\u00fctzter Platz zieht es eine Vielzahl von Meereslebewesen an.<\/p>\n<p>Dieses Wrack wollten wir nat\u00fcrlich unbedingt betauchen und so ging es am n\u00e4chsten Tag los. Da die Tauchbasis (wohlweislich) auf ihrer Webseite keine genauen Angaben zum Tauchboot macht, wussten wir zwar, dass der Ausflug mit einem kleinen Boot stattfinden w\u00fcrde, wie klein es ist, war uns aber nicht bewusst. In einer winzigen Nussschale wurden wir mit 10 anderen Tauchern bei gut 2 Meter hohen Wellen auf das offene Meer hinausgefahren. Der Skipper gab Vollgas, das 500-PS-Boot wackelte gef\u00e4hrlich hin und her und schlug nach gr\u00f6sseren Wellen immer wieder so hart auf dem Wasser auf, dass es einem fast das R\u00fcckgrat brach. Die Passagiere an Bord wurden immer bleicher und bleicher. Allen voran Simu. F\u00fcr die, die es nicht wissen: Simu wird sehr schnell sehr seekrank und betritt kein Schiff, ohne vorher ein starkes Medikament gegen Reisekrankheit eigeworfen zu haben. So hat er schon manchen Tauchausflug und ganze Schiffferien \u00fcberstanden. Diesmal sollte es anders kommen, denn so ein Geschaukel haben wir noch nie erlebt. Die Fahrt zum Wrack dauert normalerweise 30 Minuten, da die See der Crew zufolge an diesem Tag besonders rau war, brauchten wir aber 40. F\u00fcr Simu waren es die l\u00e4ngsten 40 Minuten seines Lebens. Lange Zeit hielt er sich gut, kurz bevor wir am Ziel ankamen, schlug die Seekrankheit jedoch gnadenlos zu und er hing \u00fcber der nicht vorhandenen Reling. Unter Wasser sei es dann besser, heisst es immer. Und tats\u00e4chlich ging es recht gut, sobald wir beim Wrack unten angekommen waren. Die Sicht war aufgrund des aufgew\u00fchlten Meers sehr schlecht, vielleicht so um die 5 Meter. Dennoch konnte man die tollen Weichkorallen und das pralle Fischleben beim Wrack erkennen. Die station\u00e4ren Fische sind sich Taucher gewohnt und schwimmen so nahe an einem ran, wie wir es noch nie gesehen haben. Beim Auftauchen ging es dann leider mit der Seekrankheit wieder los. Die Taucher unter euch wissen, dass man beim Aufstieg auf 5 Meter Tiefe einen dreimin\u00fctigen Sicherheitsstopp einlegen muss. Die Wellen an der Oberfl\u00e4che waren so hoch, dass es sogar in 5 Metern wieder anst\u00e4ndig zu schaukeln anfing. Hoch und runter, hin und her. Die Yongala liegt wie gesagt mitten im offenen Meer, es gibt kein Riff oder eine Insel, die Schutz vor Str\u00f6mung und Wellen bieten w\u00fcrde. Die Nussschale schaukelte also munter auf den Wellen hin und her, hin und her\u2026 Und so begann f\u00fcr Simu die l\u00e4ngste Oberfl\u00e4chenpause seines Lebens. Da das Wrack recht tief liegt, muss man mindestens eine Stunde an der Oberfl\u00e4che bleiben, bevor man wieder ins Wasser darf. Simu nutzte diese Zeit f\u00fcr seine Di\u00e4t und verbrachte die Pause an und \u00fcber der Reling. Er war jedoch in guter Gesellschaft, denn bis auf einen hingen alle m\u00e4nnlichen Tauchg\u00e4ste mindestens an einem Punkt mal \u00fcber der Reling. Meret konnte Simu nur knapp zum zweiten Tauchgang \u00fcberreden. Und tats\u00e4chlich ging es unter Wasser wieder etwas besser (gut ist anders!) \u2013 bis zum Sicherheitsstopp. Da begann es n\u00e4mlich schon wieder zu schaukeln und zur\u00fcck auf dem Boot kam die laaaaaange Fahrt zur\u00fcck. Mau ufe, mau abe, mau linggs, mau r\u00e4chts, mau f\u00fcre, mau hingere, mau linggs mau r\u00e4chts. Simu war einfach nur kaputt, als wir endlich wieder festen Boden unter den F\u00fcssen hatten \u2013 und etwa 5 kg leichter. Die Yongala ist zweifellos einer der tollsten Tauchpl\u00e4tze, an denen wir bisher waren, bei den Bedingungen h\u00e4tten wir auf diesen Ausflug aber beide getrost verzichten k\u00f6nnen. Da die Sicht unten so bescheiden war, kam der Tauchplatz nicht wirklich zur Geltung. Aufwand und Ertrag hielten sich an unserem Ausflugtag also definitiv nicht die Waage.<\/p>\n<p>Nach einem gem\u00fctlichen und erholsamen Abend auf dem Campingplatz in Alva Beach ging es am n\u00e4chsten Tag weiter Richtung Airlie Beach. Dieses St\u00e4dtchen ist Ausgangsort f\u00fcr Touren zu den ber\u00fchmten und wundersch\u00f6nen Whitsunday Islands. Wir hatten bereits von Cairns aus eine Tagestour mit zwei Tauchg\u00e4ngen gebucht, waren aber etwas skeptisch. Simu war nach dem k\u00f6rperlich doch sehr anstrengenden Tauchausflug am Tag zuvor noch recht \u00abflattu\u00bb. Wir waren denn auch nicht allzu traurig, als der Anbieter anrief und die Tour aufgrund des starken Windes und der grottenschlechten Sicht unter Wasser absagte. Zwar verpasst Meret nun den fantastisch-sch\u00f6nen Whitehaven Beach (Simu war vor 7 Jahren schon mal dort), aber wir waren beeindruckt von der Professionalit\u00e4t des Anbieters, der die Tour nicht einfach durchboxt, sondern um das Wohl der G\u00e4ste bedacht ist und das Geld diskussionslos r\u00fcckerstattet (da k\u00f6nnte sich Yongala Dive eine grosse Scheibe davon abschneiden!).<\/p>\n<p>Nun geniessen wir unseren Plegeri-Tag in Airlie Beach, sitzen gem\u00fctlich in unserem Home Office (Foto unten links) und freuen uns, nachher noch durch das charmante Backpacker-St\u00e4dtchen schlendern, ein bisschen shoppen, ein paar Bierchen trinken und fein essen gehen zu k\u00f6nnen. Morgen geht es mit Mo n\u00e4mlich schon wieder los, weiter Richtung S\u00fcden. Die K\u00fcste ist noch lang und es gibt noch viel zu sehen \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161118_105802.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161118_105802.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161118_105802.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161118_105802.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_143728.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_143728.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_143728.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161115_143728.jpg?resize=768%2C576 768w\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Gestern fand auf unserem aktuellen Campingplatz \u00fcbrigens noch eine Vogelf\u00fctterung statt. Die Papageien wissen genau, wann es losgeht und versammeln sich p\u00fcnktlich. Mit den Bildern dieser lustigen Erfahrung (verkratzte Arme inklusive) verabschieden wir uns. Adi\u00f6 \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161117_161406.jpg\" width=\"600\" height=\"800\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161117_161406.jpg?w=600 600w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161117_161406.jpg?resize=225%2C300 225w\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC01834.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC01834.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC01834.jpg?resize=300%2C200 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC01834.jpg?resize=768%2C512 768w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC01834.jpg?resize=272%2C182 272w\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00dcbernahme unseres Riesencampers in Cairns verlief problemlos. 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