{"id":754,"date":"2016-12-19T23:53:57","date_gmt":"2016-12-19T21:53:57","guid":{"rendered":"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=754"},"modified":"2016-12-19T23:53:58","modified_gmt":"2016-12-19T21:53:58","slug":"tasmanien-zum-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=754","title":{"rendered":"Tasmanien zum 1."},"content":{"rendered":"<p>Es tut uns leid, aber ihr werdet in diesem Blog mit Tier- und Strandfotos bombardiert. Wer das nicht verkraftet, kann ja den n\u00e4chsten Eintrag wieder lesen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Die Spirit of Tasmania, die uns in etwa 11 Stunden die 429 km von Melbourne nach Devonport in Tasmanien transportierte, wartet mit einem Selbstbedienungsrestaurant, 3 Bars, zwei Kinos\u00e4len, einem Spielsalon und mehreren Gaming-R\u00e4umen mit Playstations und Co. auf.&nbsp; Wir hatten eine Zweibettkabine auf der Aussenseite, also mit Fenster. Auf unseren rund 12 m<sup>2<\/sup> standen uns unser eigenes kleines Bad sowie ein kleiner Schreibtisch (den wir allerdings nicht benutzten ;)) zur Verf\u00fcgung. Die \u00dcberfahrt selbst gestaltete sich dann ziemlich ruppig. Wer h\u00e4tte auch gedacht, dass in ein 194 m langes, 30&#8217;000 Tonnen schweres Schiff, das 500 Standardfahrzeuge und 1400 Passagiere zu fassen vermag, so viel Bewegung kommen kann. Zwar wurden wir im Bett nicht hin und her ger\u00fcttelt, die Auf- und Abw\u00e4rtsbewegungen auf den bis zu 2 m hohen Wellen waren aber sehr gut sp\u00fcrbar, ausserdem gingen auf dem Autodeck durch das Ger\u00fcttel immer wieder Alarmanlagen los. Die Nacht war also nicht gerade erholsam, denn wir erwachten immer wieder. Mit Schifffahren haben wir einfach kein Gl\u00fcck\u2026<\/p>\n<p>So trafen wir etwas \u00fcberm\u00fcdet in Devonport ein und steuerten als Erstes die Europcar-Filiale im F\u00e4hren-Terminal an. Da wir uns gem\u00fctlich noch einen Kaffee an Bord der F\u00e4hre geg\u00f6nnt hatten, war der grosse Andrang beim Autoverleih schon vorbei und der sehr freundliche (was auch sonst, ist schliesslich ein Australier) Adam hatte viel Zeit f\u00fcr uns. Vor der T\u00fcr stand tats\u00e4chlich das Auto, das wir gebucht hatten, n\u00e4mlich der schnittige Volvo V40 T4. Ist ja nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass man auch wirklich das gebuchte Fahrzeug bekommt. Adam erkl\u00e4rte uns die wichtigsten Features des modernen Volvos und gab uns noch den Tipp, in der 5 bis 10 Minuten entfernten Schokoladenfabrik (just around the corner) g\u00e4be es sehr gutes Fr\u00fchst\u00fcck. War ja auch erst 7 Uhr fr\u00fch \ud83d\ude09 Also fuhren wir ins House of Anvers, genehmigten uns eine heisse Schokolade und anst\u00e4ndige Fr\u00fchst\u00fccksteller, bevor wir erst mal ein bisschen Zeit totschlagen mussten. Unsere Unterkunft f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei N\u00e4chte war n\u00e4mlich nur eine gute Fahrstunde entfernt und erst ab 15 Uhr verf\u00fcgbar. Also zur\u00fcck nach Devonport, wo wir im Coles unsere Vorr\u00e4te aufstockten. Zwar sind wir jetzt per Mietauto unterwegs, wir \u00fcbernachten aber immer wieder in sogenannten Self-contained accomodations, die \u00fcber komplett ausger\u00fcstete K\u00fcchen verf\u00fcgen und bei denen teilweise nichts ist mit Ausw\u00e4rtsessen, da sie sehr abgelegen sind. Danach fuhren wir ein bisschen in Devonport herum, schlenderten durch die sehr kleine Fussg\u00e4ngerzone und machten einen Abstecher zum Leuchtturm.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Arrow 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-2.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Arrow-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Arrow 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Das Wetter war strahlend sch\u00f6n, das Thermometer kletterte aber gerade mal auf 18\u00b0C. Nicht gerade sehr warm also und mit dem starken Wind auch nicht besonders angenehm draussen. Irgendwann konnte es dann aber losgehen Richtung Unterkunft. Auf dem Weg konnten wir auf einem kurzen Walk noch den beeindruckenden Leven Canyon bewundern. Die Fahrt in \u00abArrow\u00bb war einfach nur unglaublich angenehm. Er liegt sehr gut in den Kurven, es holpert und schwankt nichts und wenn wir parkieren wollen, k\u00f6nnen wir einfach hinfahren und ihn abstellen. Nicht lange suchen, nichts lange man\u00f6vrieren, hinstellen und gut. Es ist himmlisch!<\/p>\n<p>Kurz vor 15 Uhr trafen wir bei Mountain Valley Wilderness Holidays ein, unserer ersten Station auf Tasmanien. Diese Destination haben wir uns ausgesucht, weil man dort Tasmanische Teufel sehen kann. Die Besitzer haben Ende der 1970er-Jahre sehr viel Land gekauft und damit begonnen, einzelne Holzbungalows zu bauen. Heute gelten sie als \u00abPrivate Nature Reserve\u00bb, weil sie den unz\u00e4hligen Wildtieren ein gesch\u00fctztes Refugium auf Privatbesitz bieten. Mittlerweile sind noch einige Cabins dazugekommen. Der Ort liegt sehr abgelegen, die Cabins sind aber sehr gut ausgestattet. Nicht ganz neu, aber wir haben uns sofort sehr wohl gef\u00fchlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mountain-Valley-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mountain-Valley-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mountain-Valley-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Mountain-Valley-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Mountain Valley 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cottage-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cottage-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cottage-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cottage-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Cottage 1\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Im Preis inbegriffen sind allabendlich kurze Spazierg\u00e4nge zum Fluss, wo man in ruhigen Abschnitten mit etwas Gl\u00fcck Schnabeltiere zu Gesicht bekommt. Am ersten Abend hatten wir tats\u00e4chlich Gl\u00fcck und haben ein \u00abPlatypus\u00bb, wie sie auf Englisch heissen, auf Futtersuche gesehen. Die eierlegenden S\u00e4ugetiere tauchen f\u00fcr mehrere Minuten ab, suchen unter Wasser nach Insektenlarven oder kleinen Krebsen und reisen dabei pro Nacht im Schnitt 7 km. F\u00fcr ein Foto war es leider zu weit weg, deshalb m\u00fcsst ihr euch mit Bildern der wundersch\u00f6nen Abendstimmung am Fluss begn\u00fcgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-2.jpg?resize=300%2C200 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-2.jpg?resize=768%2C512 768w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-2.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Abendstimmung 2\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Abendstimmung-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Abendstimmung 1\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Auf unserem Abendspaziergang stiessen wir zudem auf einen Wombat. Der arme Kerl war in einem elenden Zustand, nicht zu vergleichen mit den properen Exemplaren im Wilsons Promontory. Len, der Besitzer und grosse Tier- und Naturkenner, erz\u00e4hlte uns, dass immer mehr Wombats in Tasmanien und teilweise auch auf dem australischen Festland an R\u00e4ude leiden. Ihnen fallen die Haare aus, die Augen schwellen ihnen zu und sie sind wirklich kein sch\u00f6ner Anblick, obwohl das Tier, das wir angetroffen haben, munter am Fressen war. Verursacht wird die R\u00e4ude Len zufolge durch L\u00e4use wie sie in Europa bei F\u00fcchsen anzutreffen sind. F\u00fcr Wombats sind die Parasiten aber nicht so harmlos und sie sterben daran ;( Allerdings ist man noch nicht ganz sicher, ob wirklich nur L\u00e4use das Problem sind oder ob es (noch) eine andere Ursache gibt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in unserem Bungalow stand der n\u00e4chste Punkt auf dem Wilderness-Programm: Jeden Abend wird vor den Bungalows Fleisch ausgelegt. Danach installiert man sich gem\u00fctlich auf dem Sofa und wartet, bis sich die Teufelchen zeigen. Sie kommen leider erst, wenn es wirklich dunkel ist \u2013 und das ist hier im Moment erst nach 22 Uhr. F\u00fcr uns eine harte Probe, denn wir waren von der Nacht zuvor ja noch ziemlich \u00fcbern\u00e4chtigt. Dennoch haben wir zwei T\u00fcpfelbeutelmarder (Englisch: quoll) gesehen, die neben den Tasmanischen Teufeln ebenfalls zu den fleischfressenden Beuteltieren z\u00e4hlen. Sie haben sich direkt vor unserer Veranda an den Fleischst\u00fccken g\u00fctlich getan und wir konnten sie aus n\u00e4chster N\u00e4he beobachten. Ebenfalls sehr nah kamen ein ausserordentlich grosses Possum und sein Jungtier. Die Teufelchen liessen sich leider nicht blicken und nachdem wir mehrmals auf dem Sofa eingeschlafen waren, verschoben wir uns um 1 Uhr fr\u00fch ins Bett. Auf den Fotos ist eines der Quolls abgebildet, leider sind die Bilder nicht scharf geworden, da wir durch die Scheibe hinaus in die Nacht fotografiert haben und die Tiere st\u00e4ndig in Bewegung waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-2.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Quoll 2\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Quoll-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Quoll 1\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag haben wir einen Ausruhtag eingelegt. Die Sonne schien und wir sassen draussen in unserem G\u00e4rtchen, haben gelesen, H\u00f6rbuch geh\u00f6rt und Pl\u00e4ne geschmiedet. Aktiv wurden wir erst gegen Abend, als wieder der Platypus-Spaziergang auf dem Programm stand. Diesmal hatten wir leider kein Gl\u00fcck. Daf\u00fcr nahm Len uns direkt nach dem Spaziergang mit in eine H\u00f6hle, die ebenfalls auf ihrem Grundst\u00fcck liegt. In geliehenen und etwas zu grossen Gummistiefeln stiegen wir \u00fcber lehmige und unwegsame Stufen im Halbdunkel 20 m in die Tiefe. Zum Gl\u00fcck konnten wir uns dabei an einem Seil festhalten. Nach einem kurzen Abstecher in ein Tunnelsystem ging es zur\u00fcck in den grottenartigen H\u00f6hleneingang, wo sich hunderte von Gl\u00fchw\u00fcrmchen befinden. Wir konnten einige sogar ganz aus der N\u00e4he betrachten. Von ihrer Position aus h\u00e4ngen d\u00fcnne F\u00e4den, vergleichbar mit einzelnen F\u00e4den eines Spinnennetzes, nach unten. Im Englischen bezeichnet man diese als \u00abfishing lines\u00bb, also Angelschn\u00fcre. Durch das Leuchten der W\u00fcrmchen werden Insekten angezogen, die sich dann in diesen F\u00e4den verheddern, sodass die W\u00fcrmchen sie fressen k\u00f6nnen. Der Anblick der zahllosen gl\u00fchenden Punkte in der Dunkelheit war fantastisch.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Bungalow mussten wir uns sofort f\u00fcr die Teufelchen parat machen. Sofa vors Fenster und ab in Position gebracht. Die Beutelmarder haben wir diesmal verschlafen, daf\u00fcr war Simu zum Gl\u00fcck gerade wach, als um 00.40 Uhr endlich der erste Tasmanische Teufel auftauchte. Er (also der Teufel, nicht Simu!) stopfte ein Fleischst\u00fcck nach dem anderen in sich hinein und wir konnten ihm ziemlich lange zuschauen. Als er weg war, tauchte sofort ein zweites Exemplar auf und schnappte sich das letzte verbleibende Fleischst\u00fcck. Len hatte f\u00fcr diesen Abend eine Kamera mit Bewegungsmelder auf unserer Veranda angebracht, die die tierischen Aktivit\u00e4ten aufzeichnete. Deshalb wissen wir auch, dass wir ein Quoll verschlafen haben. Und dass gegen halb vier Uhr morgens noch ein dritter Tasmanischer Teufel kam, den wir aber nat\u00fcrlich verpassten. Es war echt toll, die vorsichtigen und sehr scheuen Tiere so aus der N\u00e4he beobachten zu k\u00f6nnen. Sie sind gar nicht so \u00abgf\u00fcrchig\u00bb, wie sie immer dargestellt werden, sondern eigentlich sehr niedlich. Die Bilder stammen aus der installierten Kamera und entsprechen den Szenen, die wir live beobachten durften. Man achte auch auf die Temperaturangabe unten im Bild. Es wird hier abends und nachts ziemlich kalt, zumal wir Hochsommer haben \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-2.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-2.jpg?resize=300%2C169 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-2.jpg?resize=768%2C432 768w\" title=\"Tasmanischer Teufel 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-1.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-1.jpg?resize=300%2C169 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Tasmanian-Devil-1.jpg?resize=768%2C432 768w\" title=\"Tasmanischer Teufel 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatten wir eine l\u00e4ngere Fahrstrecke vor uns, denn es ging vom Landesinnern an die Ostk\u00fcste Tasmaniens. Mit Arrow war die Fahrt aber kein Problem und wir waren sogar schneller als das Navi vorausberechnet hatte, da wir auf den Bergstrecken Zeit gutmachen konnten. Haben wir schon gesagt, wie toll wir Arrow finden? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft f\u00fcr die n\u00e4chste Nacht war ein modernes, sch\u00f6nes Holzcottage auf der Freycinet Halbinsel. Am n\u00e4chsten Vormittag ging es nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck (unser erstes Hotelfr\u00fchst\u00fcck seit Beginn unserer Reise) in den Freycinet Nationalpark. Dort liegt die ber\u00fchmte Wineglass Bay, die wir von einem Aussichtspunkt bewundern wollten. Den Ausblick muss man sich allerdings verdienen: Der Walk ist zwar nicht besonders anspruchsvoll, es geht aber anst\u00e4ndig in die H\u00f6he. Der Aufstieg hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Wineglass Bay 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-2.jpg?resize=300%2C200 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-2.jpg?resize=768%2C512 768w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wineglass-Bay-2.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Wineglass Bay 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Danach ging\u2019s an zwei weitere Spots im Nationalpark: Zuerst zum Cape Tourville Lighthouse, von wo aus wir auf einem vorgelagerten Felsen einige Seeb\u00e4ren ersp\u00e4hten, und anschliessend zur wundersch\u00f6nen Sleepy Bay, an der wir uns fast nicht sattsehen konnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Cape Tourville 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-2.jpg?resize=300%2C200 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-2.jpg?resize=768%2C512 768w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Cape-Tourville-2.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Cape Tourville 2\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-2.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Sleepy Bay 2\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sleepy-Bay-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Sleepy Bay 1\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Nachdem wir uns doch vom fantastischen Ausblick losreissen konnten, fuhren wir bei strahlend sch\u00f6nem Wetter rund 100 km zu unserer n\u00e4chsten Station, dem kleinen K\u00fcstennest Scamander. Unterwegs stoppten wir kurz in einer Mikrobrauerei, wo wir bei sch\u00f6nstem Hintergrund 6 ihrer Biere probierten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bierdegustation.jpg\" width=\"600\" height=\"800\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bierdegustation.jpg?w=600 600w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bierdegustation.jpg?resize=225%2C300 225w\" title=\"Bierdegustation\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Gestern ging es von Scamander aus nochmals knapp 50 km weiter n\u00f6rdlich die Ostk\u00fcste Tasmaniens hinauf. Dort liegt die Bay of Fires mit ihren wundersch\u00f6nen Buchten und Str\u00e4nden. Das Wetter war leider nicht ganz so sch\u00f6n wie am Tag zuvor und der Wind blies sehr anst\u00e4ndig, die tolle Umgebung entsch\u00e4digte uns aber f\u00fcr alles. Am besten lassen wir einfach die Bilder f\u00fcr sich selbst sprechen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-2.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-2.jpg?resize=300%2C200 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-2.jpg?resize=768%2C512 768w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-2.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Bay of Fires 2\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-1.jpg?w=800 800w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-1.jpg?resize=300%2C225 300w, http:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bay-of-Fires-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Bay of Fires 1\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Nach einer weiteren Nacht in Scamander geht es heute zur\u00fcck ins Inland und dann ein bisschen kreuz und quer \u00fcber die tolle Insel, die man Tasmanien nennt. Kreuz und quer deshalb, weil ja unser 9-t\u00e4giger Farmaufenthalt, der eigentlich gestern h\u00e4tte beginnen sollen, gestrichen wurde und wir die L\u00fccke so f\u00fcllen wollten, dass wir m\u00f6glichst viel von Tasmanien sehen.<\/p>\n<p>Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es tut uns leid, aber ihr werdet in diesem Blog mit Tier- und Strandfotos bombardiert. Wer das nicht verkraftet, kann ja den n\u00e4chsten Eintrag wieder lesen \ud83d\ude09 Die Spirit of Tasmania, die uns in etwa 11 Stunden die 429 km von Melbourne nach Devonport in Tasmanien transportierte, wartet mit einem Selbstbedienungsrestaurant, 3 Bars, zwei Kinos\u00e4len, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-754","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tasmanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=754"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/754\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/754\/revisions\/759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}