{"id":961,"date":"2017-01-25T15:57:17","date_gmt":"2017-01-25T13:57:17","guid":{"rendered":"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=961"},"modified":"2017-01-25T15:57:17","modified_gmt":"2017-01-25T13:57:17","slug":"australiens-suedwesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/?p=961","title":{"rendered":"Australiens S\u00fcdwesten"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Nacht auf dem fast leeren, aber nicht ungem\u00fctlichen Campingplatz in der Ortschaft Manjinup ging es weiter Richtung Westen. Unser Ziel war Margaret River, unterwegs machten wir jedoch noch einen Abstecher nach Augusta und ans Cape Leeuwin, wo wir den schneeweissen Leuchtturm bestaunten. N\u00e4chster Halt war in der Hamelin Bay, einer t\u00fcrkisfarbenen Bucht, in der sich oft Rochen tummeln. Wir wurden nicht entt\u00e4uscht und bekamen mehrere grosse Exemplare zu Gesicht, die ganz dicht an den Strand heranschwammen. So dicht, dass sie teilweise aus dem Wasser ragten und es nicht mal n\u00f6tig war, die Schnorchelausr\u00fcstung aus dem Auto zu holen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Cape-Leeuwin.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Cape-Leeuwin.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Cape-Leeuwin.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Cape-Leeuwin.jpg?resize=768%2C512 768w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Cape-Leeuwin.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Cape Leeuwin\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hamelin-Bay.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hamelin-Bay.jpg?w=800 800w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hamelin-Bay.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Hamelin-Bay.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Hamelin Bay\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Weiter ging die Fahrt durch unglaublich bewachsene W\u00e4lder mit riesigen Eukalyptusb\u00e4umen. Schliesslich wurde die Landschaft wieder eher von Feldern durchzogen und nach und nach tauchten auch vereinzelte Rebberge auf. Margaret River ist ein weiteres grosses und bekanntes Weinanbaugebiet Australiens, das wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten \u2013 zumal es ohnehin auf unserer Route lag. Ein erstes Weingut besuchten wir noch auf dem Weg zum Campingplatz. \u00abRedgate\u00bb wurde uns von unserem Schweizer Weinh\u00e4ndler f\u00fcr australische Weine empfohlen und da schauten wir nat\u00fcrlich gerne vorbei; und verliessen das Cellar Door auch nicht mit leeren H\u00e4nden \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Vom Weingut aus fuhren wir zu unserem Campingplatz. Mit den Campingpl\u00e4tzen in den beliebten Ferienorten ist es manchmal etwas schwierig. Nicht nur, dass sie meist sehr teuer sind, sie profitieren von ihrer guten Lage und warten und putzen die Infrastruktur nicht ganz so gut, wie man sich das w\u00fcnschen w\u00fcrde. Vor unserer Reise haben wir uns die Camping-App \u00abWikicamps\u00bb aufs Handy geladen, die wir allen Australienreisenden wirklich w\u00e4rmstens empfehlen k\u00f6nnen. Da er\u00fcbrigt sich der Kauf jedes Campingf\u00fchrers. Die App enth\u00e4lt viele Informationen zu Campingpl\u00e4tzen und Bushcampgrounds sowie aktuelle Preisangaben und Bewertungen, die die Nutzer selber eingeben. Ausserdem sind in den Offline-Karten viele \u00abPoints of interest\u00bb aufgef\u00fchrt, die in keinem Reisef\u00fchrer zu finden sind und mit denen wir schon oft an sch\u00f6ne Orte gelangt sind. Margaret River verf\u00fcgt \u00fcber drei einigermassen zentral gelegene Campingpl\u00e4tze, die auf Wikicamps aber alle nicht besonders gut bewertet sind, und so waren wir unschl\u00fcssig, wo wir unseren Scotty aufschlagen sollten. Etwas ausserhalb (ca. 8 km vom Stadtzentrum entfernt, was f\u00fcr Australien ja nun mal \u00fcberhaupt keine Distanz ist) liegt eine Schaffarm mit grossem Campingplatz und sehr guten Bewertungen. Dass wir da hinausgefahren sind, haben wir keine Sekunde bereut. Die Besitzer sind extrem freundlich, die Stellpl\u00e4tze sind riesig, die anderen Camper (fast ausschliesslich Australier) sehr nett und kommunikativ und die Atmosph\u00e4re auf dem Platz einfach grossartig. Von den rund 2500 Schafen, die hier leben, haben wir leider noch nicht so viel mitbekommen, da sich ihre Weiden auf einer sehr grossen Fl\u00e4che erstrecken. Einige dick in Wolle gepackte Schafe haben wir aber schon gesehen. Ausserdem nehmen sie es hier mit den Freilandh\u00fchnern sehr genau, diese d\u00fcrfen sich n\u00e4mlich auf dem gesamten Gel\u00e4nde frei bewegen. Eines wollte sogar unseren Scotty von innen inspizieren \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-1.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-1.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Schaffarm 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-2.jpg?w=800 800w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-2.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-2.jpg?resize=768%2C512 768w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Schaffarm-2.jpg?resize=272%2C182 272w\" title=\"Schaffarm 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Nach einer sehr erholsamen und ruhigen Nacht auf der Schaffarm wollten wir am n\u00e4chsten Tag eigentlich einige der 150 Weing\u00fcter und Brauereien der Weinregion Margaret River aufsuchen; schliesslich sind wir ja des Weines wegen hierhergekommen. Wir hatten uns eine gute Route zusammengestellt, die an mehreren Weing\u00fctern sowie an ein paar Str\u00e4nden vorbeif\u00fchrte. Erster Stopp war in einer Mikrobrauerei, die ganz passable Biere herstellt. Irgendwie schmecken die Biere der australischen Mikrobrauereien aber alle ein bisschen nach Pale Ales, auch wenn es ein Lager oder ein K\u00f6lsch sein soll, das haben wir schon andernorts festgestellt.<\/p>\n<p>Weiter ging es zu einem ersten Weingut. Da wir keine Ahnung von den Weing\u00fctern der Gegend haben, suchten wir uns diejenigen, die wir besuchen wollten, ganz einfach nach dem Namen aus. Flametree Wines haben nicht nur ein sch\u00f6nes Etikett, sondern auch feine Weine; wobei uns die Weissweine lustigerweise mehr zusagten als die Rotweine (und das, obwohl wir \u2013 und besonders Simu \u2013 uns normalerweise eher an den Rotwein halten).<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes stand eine weitere Brauerei auf dem Programm, die wir eigentlich f\u00fcrs Mittagessen aufsuchten. Ein \u00abTasting Paddle\u00bb mit all ihren sechs Bieren haben wir uns aber nat\u00fcrlich trotzdem geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-1.jpg?w=800 800w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-1.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Beer Tasting 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Flametree.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Flametree.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Flametree.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Flametree.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Flametree\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-2.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-2.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Beer-Tasting-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Beer Tasting 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Die Brauerei liegt praktisch am Meer und so war es ein Katzensprung an den ersten Strand unserer Liste. Uns gingen fast die Augen \u00fcber, denn die K\u00fcste der Geographe Bay ist atemberaubend sch\u00f6n. Das Wasser ist unglaublich klar und die Farben sind eigentlich einfach nur kitschig. Leider war es auch etwas windig, weshalb wir es am Strand nicht allzu lange aushielten. Irgendwann wurden uns die daher gewehten Sandk\u00f6rner zu viel. Autsch! Wir waren schon etwas knapp in der Zeit (die Weing\u00fcter schliessen um 17 Uhr), weil das Wetter so sch\u00f6n war, beschlossen wir aber, zuerst die Str\u00e4nde abzuklappern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Meret.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Meret.jpg?w=800 800w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Meret.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Meret.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Geographe Bay 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Simu.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Simu.jpg?w=800 800w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Simu.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i2.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geographe-Bay_Simu.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Geographe Bay 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Bei Yallingup liegen einerseits die Canal Rocks und andererseits die Wyadup Rocks. Die Wyadup Rocks bilden eine Art nat\u00fcrliches Spa, denn es handelt sich um Pools in den Felsen, \u00fcber die die hohen Wellen schaumend hineinfliessen. Das Wasser war recht kalt, aber es war ein grossartiges Schauspiel und sehr lustig, von den Wellen \u00fcbergossen zu werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-1.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-1.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Natural Spa 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-2.jpg?w=800 800w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-2.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Natural-Spa-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Natural Spa 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Bis wir mit Staunen und Baden fertig waren, war es schliesslich nach 17 Uhr und so ging es zur\u00fcck auf unseren tollen Campingplatz. Mehr Degustieren war von der Zeit her nicht mehr m\u00f6glich, f\u00fcr uns aber nur halb so schlimm. Obwohl wir eigentlich wegen den Weinen in die Gegend gekommen, hat uns schlussendlich die Landschaft am besten gefallen. Die Region um Margaret River hat definitiv einiges zu bieten \u2013 und wir haben noch nicht mal ann\u00e4hernd alles davon gesehen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es weiter nach Bunbury. Unterwegs machten wir Halt in Busselton, wo sich der l\u00e4ngste Jetty der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re befindet. Der Bootssteg ragt unglaublich 1,8irgendwas km ins Meer hinaus. Dort k\u00f6nnte man theoretisch auch tauchen, schnorcheln oder mit einem seltsamen Unterwasserhelm \u00fcber den Meeresgrund laufen. Das war uns aber alles zu unseri\u00f6s. Wir wollten eigentlich einfach ins Unterwasser-Observatorium, wo man den Fischlein dabei zuschauen kann, wie sie die Pfeiler des Jettys umrunden. Leider sind immer noch Schulferien und wir h\u00e4tten 2 Stunden warten m\u00fcssen. So liessen wir es lieber bleiben. Der Spaziergang fast 2 km ins Meer hinaus war trotzdem beeindruckend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-1.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-1.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Busselton Jetty 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-2.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-2.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Busselton-Jetty-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Busselton Jetty 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danach ging es weiter nach Bunbury. Der Reisef\u00fchrer bezeichnet Bunbury als&nbsp;Industriestadt, die sich langsam zum Ferienort wandelt. Von der Stadt selbst haben wir nicht sehr viel gesehen. Wir haben uns einen Campingplatz etwas ausserhalb ausgesucht, auf dem wir uns sehr wohl f\u00fchlten. Am n\u00e4chsten Tag ging\u2019s dann ins Stadtzentrum, aber nicht zur Stadtbesichtigung. Bunbury liegt an einer Bucht, in der das ganze Jahr \u00fcber um die 100 Delfine leben, im Sommer (also jetzt ;)) sogar um die 250. Die Grossen T\u00fcmmler kann man im Rahmen einer Eco-Tour besuchen und sogar mit ihnen schwimmen. Genau das war f\u00fcr uns der Grund, nach Bunbury zu kommen. Fr\u00fch morgens ging es mit dem Boot raus in die Bucht. Wir hatten Gl\u00fcck, denn die Sonne schien und das Meer war sehr ruhig. Wir hatten noch mehr Gl\u00fcck, denn in der Bucht hielten sich mehrere Delfingruppen auf. Dem Meeresbiologen und Tourleiter Phil zufolge umfassten die Gruppen bis zu 30 Tiere. So ging es sogleich mit langen Neoprenanz\u00fcgen, Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausger\u00fcstet ins Wasser. Die Tour ist sehr gut organisiert, es gibt kein Hinter-den-Delfinen-Herschwimmen und sie werden auch nicht mit Futter angelockt. Delfine sind von Natur aus neugierig und unsere Aufgabe war es, im Wasser zu sein und zu warten, bis sich die Delfine von selbst n\u00e4hern. Und das taten sie mehrere Male. Sie kamen so nah, dass man sie beinahe h\u00e4tte ber\u00fchren k\u00f6nnen. Was f\u00fcr ein Erlebnis! Wir waren insgesamt 2,5 Stunden auf dem Wasser und es gab keine 5 Minuten, in der man nicht mindestens ein paar Delfinfinnen aus dem Wasser ragen sah. Teilweise schwammen sie auch ganz nah am Boot vorbei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-1.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-1.jpg?w=800 800w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-1.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-1.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Delfine 1\" class=\"so-widget-image\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-2.jpg\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-2.jpg?w=800 800w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-2.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i1.wp.com\/downunder.schlumpfs.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Delfine-2.jpg?resize=768%2C576 768w\" title=\"Delfine 2\" class=\"so-widget-image\"><\/p>\n<p>Nach diesem tollen Ausflug sonnten wir uns noch ein bisschen am Strand, dann kehrten wir auf den Campingplatz zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Heute sind wir nun von Bunbury nach Fremantle gefahren. Fremantle war fr\u00fcher eine eigene Stadt, heute ist es so gut wie mit Perth zusammengewachsen und gilt praktisch als Stadtteil oder Vorort. Hier werden wir f\u00fcr zwei N\u00e4chte unseren Scotty aufschlagen, bevor wir am 27. Januar in der N\u00e4he des Flughafens unseren treuen Camper abgeben und noch 3 Tage in Perth verbringen. Am 30. Januar treten wir unsere Heimreise an und am 31. Januar kurz nach Mittag werden wir in Z\u00fcrich landen. Die Schweiz hat uns also bald wieder \u2013 und wir freuen uns darauf. Zuerst geniessen wir aber noch unsere letzten Tage an der W\u00e4rme!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Nacht auf dem fast leeren, aber nicht ungem\u00fctlichen Campingplatz in der Ortschaft Manjinup ging es weiter Richtung Westen. Unser Ziel war Margaret River, unterwegs machten wir jedoch noch einen Abstecher nach Augusta und ans Cape Leeuwin, wo wir den schneeweissen Leuchtturm bestaunten. 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