Am Dienstagmittag sind wir mehr oder weniger erholt in Zürich gelandet, nach einem 11-stündigen Flug in der Economy-Class, drei Stunden Aufenthalt in der Business-Lounge am Flughafen Doha und 6 Stunden Business-Flug. Yep, Business! Das Budget erlaubte es, dass wir uns ein Upgrade gönnten. Ob das schlau war? Jein! Es war der angenehmste Flug aller Zeiten! Doch kann man je wieder zurück zu zusammengepferchtem Sitzen und schlechtem Essen, wenn man einmal diese sehr viel angenehmere Art des Fliegens erlebt hat? Unsere Reisen werden künftig wohl etwas teurer ausfallen… 😉
Die Schweiz hat uns sehr nass und sehr grau empfangen, aber das war nur halb so schlimm, denn zu Hause wurden wir schon freudig von unseren beiden Fellnasen erwartet, die uns nun auf Schritt und Tritt folgen. Wir haben ihnen zwar gesagt, dass wir eine Weile nicht weggehen, aber so ganz glauben sie es wohl noch nicht 😉
Zum Abschluss wollen wir euch noch verraten, wie unsere Autos und Camper zu ihren jeweiligen Namen kamen. Ausserdem haben wir unsere Reise in ein paar aussagekräftigen Zahlen zusammengefasst:
Unseren ersten Camper, «Frankie junior», haben wir nach seinem Schweizer Cousin und Vorbild benannt, the one and only «Frank the Tank». Die Ähnlichkeit ist ja wohl unverkennbar 😉
«Mo» – wir geben es zu – ist kurz für «Monster». Denn mit unserem zweiten Camper hatten wir seiner unmöglichen Grösse wegen tagtäglich unsere liebe Mühe. Im Nachhinein hat es sich aber doch als richtig erwiesen, dass wir ihn auf dieser Strecke hatten, denn in einem kleineren Camper wären wir bei dem kalten Wetter nicht glücklich gewesen.
Wie «Arrow» zu seinem Namen kam, habt ihr vielleicht selbst schon erraten: Er war nun mal einfach schnittig und pfeilschnell 😉 Nach dem Monat mit Mo war der Kontrast natürlich besonders gross.
Für den Namen «Wilson» gibt es keine andere Erklärung, als dass der Name irgendwie einfach zu diesem Auto gepasst hat.
Unser 4×4-Fahrzeug auf Kangaroo Island hat es zuerst ja nicht wirklich zu einem Namen geschafft, im Nachhinein sprechen wir aber immer über «Jim».
Auch «Scotty» ist schnell erklärt: Scotty hat uns von Perth aus einmal ringsum und zurück nach Perth gebracht. «Beam us around, Scotty» 😉
Nun zu den teilweise recht beeindruckenden Eckwerten unserer Reise:
Wir haben insgesamt 126 Nächte in Australien verbracht, 84 davon im Camper, 40 davon in Hotels oder Apartments und 2 davon auf der Fähre. Die längste Zeit am selben Ort betrug 3 Übernachtungen.
Wir waren mit 6 verschiedenen Fahrzeugen unterwegs, mit denen wir ein Total von 21’117 km zurückgelegt haben (ungefähr 1200 davon auf ungefestigten Strassen). Auf 53 Tankstopps haben wir insgesamt 2440 l Treibstoff bezogen, wobei wir für den günstigsten Treibstoff unschlagbare 99 Cents pro Liter und für die teuerste Tankfüllung stolze AUD 2.05 hinblätterten.
Die günstigste Übernachtung (im Francois-Perron-Nationalpark) war gratis, der teuerste Campground (im Wilsons-Promontory-Nationalpark) kostete uns AUD 59 – und das erst noch für einen Platz ohne Strom.
Die höchste Temperatur, die wir auf der Reise gemessen haben, betrug 44°C, am kältesten war es im September nachts mit sehr frischen 5°C.
Insgesamt haben wir 34 Touren und Ausflüge unternommen. Die Erlebnisse und Eindrücke, die wir dabei gesammelt haben, können nicht in Zahlen ausgedrückt werden. Wie ging noch mal die Kreditkartenwerbung? Zwei Übernachtungen in der Tarraleah-Lodge: AUD 500. Ein mehrgängiges Silversterdinner im schicken Restaurant: AUD 300. Die Erinnerungen, die man nach einer viermonatigen Australienreise mit nach Hause nimmt: unbezahlbar!
Danke, dass ihr uns auf unserer unvergesslichen Reise begleitet habt!
hello down under
nun hat euch Australien wieder…
Geniesst die Reise 2018 und herzlichen Dank für’s Vorspuren…in jeder Hinsicht.
Hoffe alles ok und dass es sich mit dem und im Bushcamper gut leben lässt 🙂
lieber Gruss
Hugo